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Mein Weg aus der Essstörung
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- andrea
- essen generell
- wut meines vaters
- schulwechsel
- bullying in der schule und von meiner besten freundin
- hilfflosigkeit zu hause, rolle, dass immer alles klappen muss
- falsch zu sein
- kälte zu hause - wollte fliehen
- drogen habe ich probiert, aber ich habe ja wärme und geborgenheit gesucht, die fand ich im essen und in büchern
- große angst, nicht geliebt zu werden
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Der Kindergarten war ein rundes Haus, von Wald umgeben. Wir waren viel draußen und spielten im Sand, im Gebüsch, auf den Wiesen, oder drinnen, wo wir uns mit Tüchern und Hölzern Burgen bauten und Höhlen. Ich liebte es auch, dort in die Schule zu gehen, allerdings hasst ich den Weg dorthin, wenn wir nicht von meinen Eltern gebracht wurden. Oft wurden wir gefahren und abgeholt, aber als wir älter wurden, mussten wir mit dem Rad nach Hause fahren, durch ein langes Stück Wald. Ich fürchtete mich im Dunkeln, und ich fürchtete mich im Wald, meine überbordende Fantasie malte sich Schreckensgespenster hinter jeder Kurve aus, jede Geschichte, die ich gehört hatte, in der jemandem im Wald etwas zugestoßen war, fiel mir ein, und ich gruselte mich. Ich kam mir dann oft verlassen vor, und stellte mir vor, dass ich sterbe, und meine Eltern mich fänden, und sich dann Vorwürfe machten, dass sie nicht mehr für mich da waren. Im Winter habe ich mich einmal in den Schnee gelegt, in der Hoffnung zu erfrieren, aber stattdessen wurde mir nur langweilig. Ich finde das wichtig, weil diese Vorkommnisse zeigen, dass ich mir damals alleingelassener vorkam, als ich es in meiner Erinnerung tue. Und weil sie meine Lösung darauf zeigen: mich selbst zum Opfer machen (leiden), in der Hoffnung, dass es jemand mitbekommt und sieht, was ich brauche. (Außerdem zeigen sie, dass ich schon damals bereit war, mein Leben zu opfern, als Ausweg, aus meinem Dilemma - zeugt das von schwachem Lebenswillen?). Nichtsdestotrotz, ich ging gerne zur Schule. Ich liebte meinen Klassenlehrer von Herzen, brachte ihm oft Geschenke mit, überschüttete ihn mit Geschichten. Ich war fleißig und liebte das lernen und war oft unterfordert, da das Tempo in der Schule langsam war, und wir auf alle warteten. Es wurde gemalt, gesungen, getanzt, gebacken, gepflanzt, und ich erinnere mich an diese Zeit als "rund". Eine Freund

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